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Die kleine blaue Feder die auszog Menschen Freude zu bringen

in Nachdenkgeschichte 18.10.2012 22:20
von Bille • 2.602 Beiträge

Es lebte einmal ein schöner großer Vogel in einem Zoo. Er war sehr bunt und hatte wunderschöne Federn. Es war ein Paradiesvogel.In seinem schönen bunten Gefieder lebte auch eine kleine wunderschöne, blaue Feder; so blau wie der Himmel im Sommer oder das Meer, oder wie ein wunderschönes blaues Tuch. Doch dieser kleinen blauen Feder war soo langweilig. Jeden Tag am selben Platz, immer nur zusammen mit den anderen Vögeln im Gehege und immer abhängig von diesem bunten Vogel. Die kleine Feder mochte ihn sehr gerne, doch sie war soo neugierig. Sie wollte soo gerne viel kennen lernen und sie hatte die Sehnsucht in ihrem Herzen viele Menschen einfach nur froh zu machen.Die kleine blaue Feder hatte so viele wunderbare Eigenschaften. Sie war so weich und zart und so schön blau. Wird ihr Traum wahr werden? Die kleine Feder glaubte an ihren Traum und ihre Sehnsucht war ganz tief. Eines Tages … es war ganz früh am Morgen schüttelte sich der große Vogel soo kräftig, dass die kleine Feder mit herausgeschüttelt wurde – und o, Schreck , zugleich kam ein kräftiger Windstoß und eh die kleine Feder es begreifen konnte – sie war noch ganz verschlafen – landete sie , ganz sanft vom Wind getragen außerhalb des Geheges. Huh, das war aber schnell, dachte sie , reckte und streckte sich und schaute sich um.
Große Freude spürte sie in sich. -
War jetzt der Augenblick gekommen...... …und dann … eh sie weiter überlegen konnte, wie es jetzt wohl werden wird – sie war soo ganz alleine - kam erneut ein Windstoß und trug sie weiter.
Sie flog mit dem Wind davon,… sie flog und flog …und dann …was war denn das?
Da landete sie - mitten auf der Nasenspitze eines kleinen schlafenden Mädchens.
„Hatschi“ … das kleine Mädchen schlug die Augen auf, rieb sich noch ganz verträumt ihre Augen und – was war denn das ….eine kleine blaue Feder - sie nahm sie ganz zart -
und fing an sie zu streicheln.Als sie noch so ganz versunken war, hörte sie die Stimme ihrer Mutter „ Maria, Aufstehen“… „Bin schon wach“, kam eine fröhliche Stimme zurück.
Die Mutter wunderte sich, war doch ihre kleine Tochter ein richtiger kleiner Morgenmuffel. Nanu, Heute so fröhlich…? Die Mutter schaute nach. Sie sah ihre Tochter und wie sie ganz zärtlich eine kleine blaue Feder streichelte. Sie ging zu ihrer Tochter, lächelte und streichelte ihr über den Kopf. Dann streichelte sie die kleine blaue Feder.
Plötzlich wurde es ganz still in ihr und im Zimmer. Es war eine besondere Atmosphäre der Begegnung.
So verging eine kleine Weile. Mutter und Tochter fingen an daraus ein Spiel zu machen und fingen an sich zu streicheln. Sie streichelten sich und wurden ganz still, schauten sich in die Augen und lächelten.
Wie gut das tat…. einfach nur zusammen sein und sich streicheln.
Die kleine blaue Feder entdeckte bei sich eine neue Eigenschaft. Sie wurde zum Spielgefährten. Dieser Morgen war für alle Drei, für das Kind und seine Mutter, aber auch für die kleine blaue Feder ein besonderer Tagesbeginn. „ Mutti, es ist viel besser den Tag zu beginnen, wenn wir uns einander streicheln“ , sagte die kleine Tochter.- „Ja,“, sagte die Mutter, ab Heute wecken wir mit Streicheln…., doch der Satz war noch nicht zu Ende gesprochen, da kam ein Windstoß und trug die Feder davon … hinaus aus dem geöffneten Fenster flog sie in die Lüfte. DANKE riefen die Mutter und ihre kleine Tochter ihr noch nach. Dann streichelten sie sich einander zärtlich über das Gesicht und Beide wussten, dass diese kleine blaue Feder ihr Leben verändert hat. Sie waren ganz froh und wussten, dass sie diesen Morgen so schnell nicht vergessen werden


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