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Alle Infos stammen von http://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/
Am 22. März 1933 wurde das Konzentrationslager eröffnet
die Gasdusche wurde nicht in Betrieb genommen die Gründe sind bis heute unklar
In Dachau wurde hauptsächlich Rassentheorien (Rassenkunde, Rassenlehre ,Rassenhygiene) erforscht dazu später und der Grundstock für die Eugenik gelegt Die meisten Gefangenen starben durch erschießen oder an schwäche
Ich selber hatte ja viel mit Fritz Lenz in der Kindheit zu tun Herausgeber der Zeitschrift "Archiv für Rassen- und Gesellschaftsbiologie"und Autor von Bücher wie „Grundriss der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene“. Er war bis zu seinem Tod voller Überzeugung immer richtig gehandelt zu haben es ist immer schwierig da objektiv zu bleiben. Als er starb wurde der Armanen-Orden ins Leben gerufen.
Ich empfehle jeden sich den Audioguide zu holen , zu den Erklärungen der einzeln punkte kann man Zeitzeugenberichte hören
Übersicht:


Nr. 7 Wirtschaftsgebäude
Zitat
In den Räumen des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes ist heute die Dokumentationsausstellung zur Geschichte des KZ Dachau untergebracht. Darüber hinaus werden auch jeweils die Räume in ihrer historischen Funktion vorgestellt. Neben verschiedenen Werkstätten und Lagerräume sowie der Häftlingsküche und der Wäscherei befanden sich dort der so genannte "Schubraum" und das "Häftlingsbad", in denen die entwürdigende Einlieferungsprozedur der Häftlinge stattfand.
Eindrücke der heutigen Ausstellung Die Inschrift ist noch Original
Ein originaler Haftbefehl
Ein Häftlingsschrank dieser Häftling hatte es gut er hatte Schuhe die meisten bekamen keine
Überlebensnotwenig diese drei Teile ohne Geschirr kein Essen nur Geschirr war sehr rar

Nr.9 Bunker
Zitat
Im KZ Dachau wurde von dem damaligen Kommandanten Theodor Eicke im Herbst 1933 die "Disziplinar- und Strafordnung für das Gefangenenlager" erlassen, die später auch auf alle anderen Konzentrationslager übertragen wurde. Der Erlass hatte zur Folge, dass mit ihm ein Maßnahmenkatalog errichtet wurde, der schwerste Strafen bis hin zu Todesurteilen in den Konzentrationslagern ermöglichte
Zitat
Zu den häufigsten Sanktionen gehörten die Bunkerhaft, die Prügelstrafe, das so genannte Baum- oder Pfahlhängen und das Strafstehen
Merle vor der Mauer wo Gefangene erhängt (original Haken auf der Mauer) oder erschossen wurden

Nr. 8 Mahnmalanlage
Zitat
Das Mahnmal wird über einen Weg aus Granitplatten betreten, die an die schweren Steinbrucharbeiten im KZ Flossenbürg und KZ Mauthausen erinnern sollen, und führt leicht abwärts auf die Skulptur von Nandor Glid zu: Dort sind Pfähle, Gräben und Stacheldraht zu erkennen, Symbole, die für die Sicherungsanlagen des Konzentrationslager stehen. Menschliche Skelette, verfangen im Stacheldraht, gedenken derjenigen, die aus Verzweiflung in den "Draht gingen" und sich dadurch das Leben nahmen.
Nr.81 Inschrift an der Westseite
Nr.82 Relief mit den Winkel
Zitat
Am tiefsten Punkt des Mahnmals erkennt der Besucher ein zweites Relief aus verschiedenfarbigen Dreiecken, die auf einer Kette angeordnet sind. Die Dreiecke symbolisieren die Winkel, mit denen jeder Häftling (ab 1937) entsprechend seiner Zuweisung durch die SS zu einer Gefangenengruppe gekennzeichnet wurde. Der Anordnung der Winkel auf der Kette verweist dabei auf die Häftlingssolidarität in der Zwangsgemeinschaft im Lager. Es erinnert an die für das Überleben notwendige Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Solidarität zwischen den unterschiedlichen Häftlingsgruppen.
Drei Winkelfarben sind nicht zu finden: der schwarze Winkel der als "asozial" bezeichneten Häftlingsgruppe, der grüne Winkel der so genannten kriminellen Häftlinge und der rosa Winkel, den die homosexuellen Häftlinge tragen mussten. Bei der Errichtung des Mahnmals im Jahr 1968 wurden nur diejenigen Häftlingsgruppen aufgenommen, die zu dieser Zeit als "anerkannte" Verfolgtengruppen zählten, d.h. jene, die aus politischen, rassistisch motivierten oder religiösen Gründen verfolgt wurden. Das Schicksal der anderen, der so genannten "vergessenen Opfer" ist erst seit den 80er Jahren ein Thema der Forschung und der öffentlichen Diskussion.
Was für eine Schande und niemand war bis jetzt 2013 in der Lage diese Winkelgruppen zuzufügen insbesondere der rosa Winkel hätte schon lange seinen Platz dort finden müßen.
Zu schwarz und grün ist nur zu sagen was versteht man darunter wer galt dazu und warum
In erster Linie waren das Menschen und jeder Mensch hat ein Recht das sein unnatürlicher Tod gewürdigt wird
Zitat
schwarz (vorher braun) – „Asoziale“ bzw. „Gemeinschaftsunfähige“
später wurden mit braunen Dreiecken Sinti/Roma gekennzeichnet
grün – Kriminelle in sogenannter Befristeter Vorbeugungshaft, im Lagerjargon „BV-ler“ genannt
lila – Bibelforscher: hauptsächlich Zeugen Jehovas ( Ernste Bibelforsche), Mitglieder der Siebenten-Tags-Adventisten-Reformationsbewegung, Freie Bibelforscher
rosa – homosexuelle Männer
rot – politische Gefangene
blau – Emigranten
Zitat
Am Ende steht Mahnung und Forderung zugleich: Am Ausgang des Mahnmals, nachdem sich der Weg wieder aus der Tiefe erhoben hat, steht eine Urne mit Asche des unbekannten Häftlings und an der Wand dahinter finden sich in fünf Sprachen die Worte "Nie wieder

Nr 10 Baracken
Zitat
Die zentrale Achse des Lagers bildete die so genannte Lagerstraße, die noch heute vom ehemaligen Appellplatz nach Norden auf die "Todesangst-Christi-Kapelle" zuläuft. Rechts und links der Lagerstraße befanden sich insgesamt 34 Baracken.
Zitat
Die Lage der Baracken ist nur noch durch die nachträglich angelegten Steinfundamente gekennzeichnet, die beiden Baracken, die man am Beginn der Lagerstraße sehen kann, wurden mit Errichtung der Gedenkstätte wieder aufgebaut.
Zitat
der Lagerstraße erstreckten sich die Baracken, deren Nummern heute am Kopf der Steinfundamente eingelassen sind
Die ersten neun Baracken gehörten ganz und gar der Medizinischen Forschung
Wohnbaracken im Wandel der Zeit
1933/1934 (in den ersten Jahren waren es einzel Betten Kopfregal Tisch und Schränke)
1937/1938 (fiel das Einzelbett doppelbetten zum Opfer in dem 4 Leute Platz finden mußten)
1944/1945 (waren es nur noch Liegeflächen )
Sonstige Bilder

Nr 13 Religiöse Gedenkstätten
Nr.132 Todesangst Christi Kapelle
Zitat
Die katholische Todesangst-Christi-Kapelle entstand auf Initiative des Münchner Weihbischofs Johannes Neuhäusler, ehemaliger Dachau-Häftling (Verhaftung 4.2.1941 bis 29.04.1945)
Den Namen der Kapelle
"Von der Todesangst Christi" bestimmte Erzbischof (1952-1960) Joseph Kardinal Wendel, wie Neuhäusler schreibt, als "Hinweis auf die Todesangst, unter der in diesem Lager Zehntausende von Insassen jahrelang Tag und Nacht gelitten hatten". (In den zwölf Jahren seines Bestehens gingen nach den Ermittlungen des Internationalen Suchdienstes über 200.000 Häftlinge durch das KZ Dachau - davon überlebten ca. 40.000 nicht.)Den monumentalen, turmartigen Rundbau, der vorne offen ist, entwarf der Münchner Professor
Josef Wiedemann. Das Bauwerk besteht aus unbehauenen Kieselsteinen, die innen und außen um eine Stahlbetonwand errichtet wurden. Das Geröll entnahm man dem Isarbett bei Lenggries.
Zitat
An der Rückseite der Kapelle ist eine Gedenktafel aus Erz mit einem Christusbildnis angebracht, die ehemals inhaftierte Geistliche aus Polen stifteten. Erzbischof (1961-1976) Julius Kardinal Döpfner enthüllte sie am 19. August 1972. Die Tafel berichtet in polnischer, deutscher, französischer und englischer Sprache von den Leiden polnischer Häftlinge in Dachau
Zitat
Die Glocke
Vor der Kapelle ist auf einem acht Meter hohen Gerüst eine 3000 Kilogramm schwere Glocke befestigt, die ehemalige Häftlinge aus Österreich und die österreichische Bundesregierung stifteten.
Die Glocke, die am 22. Juli 1961 vom Abt von Schlierbach, Berthold Niedermoser, geweiht wurde, trägt die Inschrift:
„In treuem Gedenken den toten Kameraden aller Nationen gewidmet von Dachau-Priestern und -Laien aus Österreich.“
Sie läutet jeden Nachmittag um 14.50 Uhr zum Gebet für die Opfer des Konzentrationslagers.
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Nr. 131 Jüdische Gedenkstätte
Zitat
Die jüdische Gedenkstätte wurde am 7. Mai 1967 eingeweiht.
Der Bau des Architekten Zvi Guttmann ist aus schwarzem Lavabasaltstein und führt wie auf einer Rampe in die Tiefe. Am tiefsten Punkt dringt jedoch Licht durch eine Öffnung in der Decke. Überragt wird der Bau von einer siebenarmigen Menorah aus Mamor, der aus Peki'in in Israel stammt. Der Ort Peki'in soll im Verlauf der Jahrhunderte immer wenigstens von einem Juden bewohnt gewesen sein, wodurch eine Kontinuität des Judentums symbolisiert wird. Im Inneren leuchtet das "Ner Tamid", das Ewige Licht. Die Geländer greifen das Bild des im Konzentrationslager allgegenwärtigen Stacheldrahtes auf und gemeinsam mit der Rampe stellt das Gebäude auf einer symbolischen Ebene eine Erinnerung an die Vernichtung der europäischen Juden dar
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Nr. 133 Kloster Karmel " Heilig Blut"
Zitat
Das von Josef Wiedemann erbaute und 1964 eingeweihte Kloster beherbergt eine Kommunität von etwa 20 Schwestern aus dem Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen. Es befindet sich direkt an der Nordseite neben dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau. In der Kirche befindet sich auch die Grabstätte von Weihbischof Johannes Neuhäusler, der als ehemaliger Sonderhäftling Hauptinitiator für den Bau der Todesangst-Christi-Kapelle war.
Stundengebet: 6.00 Uhr Lesehore, Laudes /11.40 Uhr Sext /15.00 Uhr Non /18.00 Uhr Vesper
Eucharistiefeier
Montag-Freitag 7.00 Uhr / Samstag 7.30 Uhr / Sonntag 9.00 Uhr
Dateianlage:

Nr. 134 Evangelische Versöhnungskirche
1967 eingeweiht
Zitat
Der rechte Winkel
Zwei Gestaltungsmerkmale können Sie wahrnehmen, wenn Sie die Kirche betreten. Zunächst: Es fehlt der rechte Winkel. Und dies an einem Ort, an dem der rechte Winkel alles prägt. Das Lager, der Appellplatz, der Prügeltisch, jedes Fundament - überall herrscht der rechte Winkel.
Diese Rechtwinkligkeit hat der Architekt, Prof. Helmut Striffler, Mannheim, geradezu als ein Symbol des nationalsozialistischen Mordsystems empfunden. Von der "Genauigkeit im Abscheulichen" hat Heinrich Mann einmal gesprochen. Die Gestalt der Versöhnungskirche will ein Gegenort zu all den rechtwinkligen Einrichtungen des Terrors sein.
Zitat
Der Weg
Das zweite Gestaltungsmerkmal: Diese Kirche ist wie ein Weg angelegt, der langsam in die Tiefe führt - ein Symbol für Leiden und Sterben, aber auch für Widersprechen und Widerstehen. Ein Symbol auch für Scham. So, als ob einer in den Boden versinken wollte. Tiefe kann etwas Ängstliches und Bedrohliches haben, aber auch etwas Bergendes und Schützendes.
Zitat
Wichtig ist, dass die Erfahrung von Tiefe nicht zerstört. Aus der Tiefe heraus kann ein Mensch klagen, weinen, schreien, beten. "Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir..." heißt es in der Hebräischen Bibel. Diese Anfangsworte des 130. Psalms sind in die Wand eingelassen
Zitat
Tiefe...
Innenhof der Versöhnungskirche
Im Innenhof, der den Gottesdienstraum mit dem Gesprächsraum verbindet - zugleich erreicht der Weg hier seine tiefste Stelle - taucht auf einmal der rechte Winkel auf. Eine Erinnerung an einen Ort ganz in der Nähe. In Hebertshausen, kaum zwei Kilometer entfernt, hat die SS einen Kugelfang aus Beton aufgestellt. Tausende von sowjetischen Kriegsgefangenen sind dort ermordet worden. Sie sollen nicht vergessen werden
Zitat
Das Kreuz...
Zeichen der Überwindung sind nur sehr zurückhaltend gesetzt. Nichts soll beschönigend wirken, nichts verharmlosend. Nur hier und da eine Andeutung dafür, dass es so etwas wie Befreiung, Versöhnung, Erlösung gibt. Vielleicht lassen Sie Ihre Augen auf dem Kreuz ruhen, das aus der Altarwand tritt. Sie nehmen die Gestalt wahr, die von dem umgebenden Gewicht zermalmt wird.
Aber Sie entdecken auch die anderer Bewegung: Eine Gestalt, die dieses Gewicht von innen her aufbricht. Widerstand und Ergebung. Karfreitag und Ostern
Sonstige Bilder
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Nr 135 Russisch orthodoxe Gedenkkapelle
Zitat
Die Russisch orthodoxe Kapelle "Auferstehung unseres Herrn" wurde am 29. April 1995 eingeweiht. Der Grundriss der aus Holzplanken errichteten Kapelle ist ein Oktogon und steht auf einem Hügel, der teilweise aus Erde aus der ehemaligen Sowjetunion aufgeschüttet wurde. Die Hauptikone im Inneren der Kapelle zeigt den auferstandenen Christus, der die Insassen des Lagers aus ihren Baracken durch das von Engeln geöffnete Tor herausführt

Nr 17 Krematoriums und Baracke X
In der Baracke x befand sich das Brausebad (Gasduschen) was aber in Dachau unbenützt blieb
Das erste Krematorium aus dem Jahr 1940 (faste 2 Personen)
Das zweite Krematorium aus dem Jahr 1942/43 (faste 4x4 Personen aufeinmal)
Insgesamt konnten 18 Menschen rund um die Uhr verbrannt werden dies reichte aber bei weiten nicht aus
http://einestages.spiegel.de/static/entr...uen_bleibt.html
http://sunday-news.wider-des-vergessens.de/?p=5343

Mein Lieblingsbild des Tages an so einem grausamen Ort
Es strahlt soviel Liebe aus leider habe ich es nicht geschafft meine Beziehung ins Alter zu retten
Viele Paare waren an diesem heißen Tag dort unterwegs aber nur dieser eine Mann kam auf die Idee der Frau Schatten zu spenden
ihr gebrechen erträglich zu machen, Wärme geben das Bild spricht für sich und sagt mehr als tausend Worte

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